Module mit monokristallinen Zellen
Monokristalline Solarzellen werden aus einem einzelnen reinen Silizium-Kristall hergestellt. Durch ein komplexes Verfahren wird ein zylinderförmiger Einkristall, ein sogenannter "Ingot", geformt der anschließend in dünne Scheiben (ca. 0,2 mm) geschnitten wird. Anschließend werden die Scheiben (Wafer) gereinigt, dotiert, mit einer Antireflexschicht (AR) versehen und dann zu einem Solarmodul zusammengefügt. Trotz der aufwendigen Herstellung sind monokristalline Photovoltaikmodule mittlerweile zum günstigen Marktstandard geworden. Sie sind bei Schwachlichtverhältnissen sehr effektiv und besitzen momentan den höchsten Wirkungsgrad, weshalb man eine geringe Fläche auf dem Dach benötigt um eine große Menge an elektrischer Energie zu erzeugen. Nahezu jede verwendete Solarzelle am Markt ist aktuell monokristallin.